Kompositionen von Lukas Vogelsang

Mein Werdegang als Komponist

Durch all meine Interpretationstätigkeit und das daraus folgende Kennenlernen neuer Kompositionen weckte in mir das Bedürfnis selber Musik zu komponieren. Erste Kompositionsversuche durfte ich im Bereich Funk und Jazz machen. Rasch fand ich Gefallen daran für spezielle Instrumentenzusammensetzungen zu schreiben. So entstanden frühe Werke unter anderem für koreanische Buktrommeln, Akkordeon und Trompete oder für Klarinette, Violoncello und dreidimensionale Raumbeschallung. Nach ersten geglückten Versuchen und Uraufführungen meiner Werke, hatte mich die Freude am Komponieren vollends gepackt. Da sich schon bald Anfragen für Auftragskompositionen einstellten, konnte ich den eingeschlagenen Weg weiter verfolgen.

Ich habe nie ein Kompositionsstudium angestrebt, da ich die Meinung vertrete, dass gerade beim heutigen Komponieren ein individueller nicht von einem Lehrer geprägter Weg möglich ist. Die ganze Entwicklung einer Komposition dauert evtl. etwas länger, doch ist das Resultat sehr persönlich. Ich komponiere nicht in Massen, denn gute Ideen sollen sorgfältig, langsam und mit Bedacht ausgearbeitet werden. Es ist für mich als Komponisten toll, dass ich von Interpreten und dem Publikum immer wieder angeregte, positive und staunende Rückmeldungen bekomme.

So ist es schön, dass Werke von mir unter anderem an Festivals wie „l'art pour l'aar“ oder den „Thuner Bachwochen“ auf dem Programm stehen.


Es ist für mich eine Herausforderung Musik für ungewöhnlichste Besetzungen, zu den ungewöhnlichsten Themen, mit oder ohne Elektronik zu schreiben.

Lukas Vogelsang Januar 2011